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Wie ist das Rezidivrisiko von Patient:innen mit einem frühen Mammakarzinom zu beurteilen? Wie sieht ein optimales Nebenwirkungsmanagement im adjuvanten und im fortgeschrittenen Setting bei Substanzen aus?
Diese und weitere Fragen diskutiert Prof. Dr. Marc Thill, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und gynäkologische Onkologie am Agaplesion Markus Krankenhaus in Frankfurt a. M., gemeinsam mit Expert:innen in der Gesprächsreihe „Brustgeflüster“.
Das Rezidivrisiko ist ein wesentlicher Faktor für die Therapiewahl beim HR+, HER2- Mammakarzinom. Im Gespräch mit Prof. Thill erläutert PD Dr. Oleg Gluz in der ersten Podcast-Folge, wie sich Über- und Untertherapie vermeiden lassen.
Bei 20-30 % der Patient:innen mit frühem HR+, HER2- Brustkrebs kommt es innerhalb von 10 Jahren nach adjuvanter endokriner Therapie und/oder Chemotherapie zum Rezidiv oder zu einer Fernmetastasierung, so Prof. Thill. Doch bei welchen Patient:innen ist die alleinige endokrine Therapie ausreichend, welche Patient:innen benötigen eine zusätzliche Chemotherapie und wann kann mit einem CDK4 & 6 Hemmer wie Abemaciclib (Verzenios®)1,a die Prognose weiter verbessert werden?
Sind Sie neugierig geworden? Hören Sie direkt in die 1. Folge des Podcasts rein!
Folge 2 finden Sie hier.
a Verzenios® ist in Kombination mit einer endokrinen Therapie angezeigt für die adjuvante Behandlung von erwachsenen Patientinnen und Patienten mit HR+, HER2- nodal-positivem Brustkrebs im frühen Stadium mit einem hohen Rezidivrisiko#. Bei prä- oder perimenopausalen Frauen sollte die endokrine Aromatasehemmer-Therapie mit einem LHRH-Agonisten (LHRH = Luteinising Hormone-Releasing Hormone) kombiniert werden.1
# Hohes Rezidivrisiko definiert als ≥ 4 positive axilläre Lymphknoten (paLN) oder 1-3 paLN und mind. eines der folgenden Kriterien: Tumorgröße ≥ 5cm oder histologischer Grad 3.
PP-ON-DE-2236