Postmenopausale Patientin mit Lungenmetastasen

Die Primärdiagnose und -therapie erfolgte im Juni 2015, 7 Jahre später kommt es zum Rezidiv & zu Lungenmetastasen. Welche Behandlungsoption würden Sie wählen?

Erstdiagnose und Primärtherapie im Überblick

Die Patientin arbeitet als Kodierkraft in einem großen Krankenhaus, als der Brustkrebs im Juni 2015 diagnostiziert wird:

Die Tumorkonferenz beschließt folgende Primärtherapie:

Die Primärtherapie wird von der Patientin mit hoher Compliance durchgeführt. Jedoch ergibt die Nachsorge im April 2022 ein Lokalrezidiv in der linken Mamma und Axilla. Zudem sind in der daraufhin durchgeführten CT-Untersuchung des Thorax und Abdomens pulmonale Filiae ersichtlich (Abb. 1).


Abbildung 1: Einfache Therapieempfehlung für Patientinnen und Patienten mit sehr hohem CV-Risiko8-10

Immunhistochemisch ist der Tumor weiterhin HR-positiv (ER und PR: 90 %) sowie HER2neu 0. Untersuchungen auf BRCA- und PIK3CA-Mutationen zeigen jeweils einen Wildtyp.

Was meinen Sie: Ist bei der 61-Jährigen eine Chemotherapie indiziert? Sollte wieder eine antihormonelle Therapie erfolgen? Stimmen Sie in der nachfolgenden Umfrage mit ab und sehen Sie, wie Ihre Kolleg:innen entscheiden.

Für welche systemische Therapie sich die interdisziplinäre Tumorkonferenz entschieden hat, erfahren Sie in Teil 2 der Kasuistik:
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PP-AL-DE-2413