Unter dem Motto Abenteuer Atmen trafen sich am 4. Juni 2019 zum vierten Mal die Experten des Kompetenz-Kollegs United Airways. Erstmals war auch das Kompetenz-Kolleg Revoice zu einem wissenschaftlichen, interdisziplinären Themendiskurs in Hamburg gerufen.
An der Schnittstelle zwischen schädlichen Umwelteinflüssen und Asthma steht die Epigenetik. Eine häufig genutzte Substanzklasse ist dort auch zugange. An gezielten Neuentwicklungen wird gearbeitet.
Die Pathophysiologie der Allergien ist sehr komplex. Beeinflusst werden sie unter anderem von der Genetik, der Ernährung, dem Lebensalter, der Epigenetik, sowie von den gerade in jüngerer Zeit immer intensiver beforschten Omics, beispielsweise Metabolom, Mikrobiom oder Exposom. Wie sich daraus neue Therapieoptionen ableiten lassen, war auch Gegenstand des EAACI 2019 in Lissabon.
Epigenetische Veränderungen am Genom haben Auswirkungen auf die Genaktivität von Zellen. Davon sind auch Immunzellen nicht ausgenommen, was häufig Ursache von allergiebedingten Erkrankungen und Asthma sein kann. Bildet die Epigenetik also die Schnittstelle zwischen Umwelteinflüssen und asthmatischen Erkrankungen?
Nicht nur der Darm hat ein Mikrobiom, sondern auch die Lunge. Und im Magen siedelt – wenn er nicht bereits eradiziert wurde – ein bekannter Keim, der möglicherweise den Weg zu einer Asthma-Impfung weisen könnte.
Die Unterteilung in verchiedene Phäno- und Endotypen beim Asthma wird zunehmend komplexer, hat aber klinische Relevanz für die Orientierung beim Einsatz bestehender und neuer Therapieoptionen.
Sie sind unsichtbar, aber dennoch nicht ohne Wirkung - Rückstände von Tabakrauch. Für die Wissenschaft ist der kalte Rauch noch Neuland.
Vorläufige Ergebnisse aus einer laufenden klinischen Studie bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (A3921133) zeigten ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Lungenembolien und eine erhöhte Mortalität unter der Gabe von zweimal täglich 10mg Tofacitinib.
Kann man von einem Antikörper auf den anderen umsteigen und wie? Hinweise aus einer Studie und weitere praktische Tipps vom DGP-Kongress.
Deutsche essen weniger Obst und Gemüse als Norweger. Sollten sie aber, auch ihren Lungen zuliebe.
Sofortprogramm Saubere Luft +++ DGIM 2019: Digitale Medizin +++ Experteninterview zur COPD: Heute probieren wir mal ein anderes Beitragsformat: Mini-Kurzbeiträge zu aus unserer Sicht relevanten, interessanten oder auch mal nur unterhaltsamen Neuigkeiten, über die wir bei der Blogrecherche so gestolpert sind. Kommentare dazu (und natürlich zu den Inhalten) sind wie immer gerne willkommen.
Die Leopoldina hat sich geäußert und wir schließen damit unsere kleine Beitragsreihe zum Lungenärzte-Grenzwerte-Hype ab.
Husten-Psychosomatik, Hustenmittel-Ineffizienz und AR-Therapeutika-Wiedererstattung: drei Eier aus dem österlichen Blog-Nest.
Patienten mit schwerer Atemnot fühlen sich schwach und kraftlos, sie ringen um jeden Atemzug. Vor allem aber haben sie Angst um ihr Leben. Das neue EU-Projekt BETTER-B (BETter TrEatments for Refractory and chronic Brea-thlessness) will die Behandlung dieser Patienten entscheidend verbessern.