Verhütungsmethoden en masse – die Beratung zum Thema Kontrazeption im gynäkologischen Praxisalltag hat sich in den letzten Jahren maßgeblich verändert. Das Informationsniveau variiert stark und immer mehr Frauen stehen den „klassischen“ Verhütungsmethoden wie der Pille kritisch gegenüber.
Rund ein Drittel aller Frauen leidet unter behandlungsbedürftigen Beschwerden während der Wechseljahre, trotzdem stehen viele einer Hormonersatztherapie (HRT) kritisch gegenüber. Umso entscheidender sind daher individuelle Nutzen-Risiko-Abwägungen und Therapiekonzepte – denn mit einer zielgerichtet angepassten Behandlung steigt auch die Compliance der Patientinnen.
Unregelmäßige Blutungsereignisse zählen zu den Hauptgründen für Frauen eine orale Kontrazeption abzubrechen oder das Präparat zu wechseln. Gerade diese treten jedoch häufig bei der Alternative zu klassischen Kombinations-Pillen auf – den Progestagen-only Pills (POP).
Für manche eine Qual, andere bemerken sie kaum: Die Wechseljahre sind für Frauen eine Phase der Umstellung in vielerlei Hinsicht: hormonell, körperlich, psychisch.
Kontrazeptionswunsch auf der einen Seite, erhöhtes Risiko für Brustkrebs auf der anderen – die richtige Beratung gesunder Frauen ist eine große Verantwortung, noch anspruchsvoller wird das Thema bei Brustkrebs-Patientinnen.
<b>Aktuelles zu Klinik, Therapie und antibiotischer Behandlung</b><br><br>Blasenentzündungen sind häufig. Sie betreffen besonders Frauen und können akut oder rezidivierend auftreten. Ziel der Behandlung ist es, Symptome zu lindern und Komplikationen zu vermeiden.
Bei der Kontrazeptiva-Auswahl spielen die Partialwirkungen der enthaltenen Gestagen-Komponenten oft eine maßgebliche Rolle. Das gilt insbesondere im Fall von Anwenderinnen mit Akne.
Ist es sinnvoll, einer Patientin mit Endometriose Eizellen zu entnehmen und einzufrieren, noch bevor operative Maßnahmen durchgeführt werden?
Die „Pille“ wirkt – nicht nur als Kontrazeptivum – segensreich und wird gleichzeitig als Risikofaktor gefürchtet. Die gynäkologische Beratungs- und Verordnungskompetenz bringt beides unter einen Hut.
Die Kombination von Chlormadinon und Ethinylestradiol hat sich im Praxisalltag über den sicheren Konzeptionsschutz hinaus durch therapeutische Nebeneffekte bewährt, die auch durch aktuelle Forschungsergebnisse belegt werden.