Hochsensible Patientendaten offen zugänglich im Internet - diese Nachricht hatte vergangenes Jahr für Schlagzeilen gesorgt. Fachleute aus dem Bereich Datenschutz sorgen sich aber auch aus anderen Gründen.
"Trockene Augen" sind noch immer ein Problem für viele TrägerInnen von Kontaktlinsen. Um dem entgegenzuwirken, hat ein japanisches Forschungsteam smarte Linsen entwickelt, die sich selbst befeuchten.
Die Diskrepanz zwischen gewünschten und tatsächlich vorhandenen Samenspenden ist im Vereinten Königreich hoch. Zwei britische Forscher legen angesichts dieser Problematik einen neuen Vorschlag vor: Auch das Sperma von Toten sollte in Frage kommen.
Zuletzt war die Zahl neuer Coronavirus-Infektionen etwas zurückgegangen, doch plötzlich werden wieder deutlich mehr Fälle in der Statistik erfasst. Hintergrund sind neue Kriterien dafür. Nach Kritik werden zudem zwei lokale Parteichefs abgelöst.
Im Kongo wütet eine der gefährlichsten Krankheiten in einer der instabilsten Regionen Afrikas. Doch endlich scheinen die Helfenden Ebola langsam unter Kontrolle zu bekommen. Die WHO hebt den Notstand dennoch nicht auf.
Soll der Besitz von kleinen Mengen Cannabis künftig straffrei sein? Die SPD-Bundestagsfraktion schlägt das vor - und stößt damit auf Zustimmung und Widerspruch.
Nach dem Medizinstudium folgt normalerweise die Approbation. In Brandenburg liegt die Zulassung für deutsche Absolventinnen und Absolventen aus Stettin derzeit auf Eis.
Viele Menschen genießen am Wochenende die Möglichkeit, auszuschlafen und ein spätes Frühstück zu sich zu nehmen. Ein spanisches Forschungsteam hat allerdings festgestellt, dass ein "Jetlag" im Ernährungsverhalten zu einem höheren BMI führen kann.
Verbraucherschützer fordern, dass die Pflegekassen künftig auch die Kosten für digitale Pflegehilfen übernehmen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Sturzsensoren, die automatisch einen Notruf absetzen, oder automatische Herdplattenabschaltungen.
Moderne antiretrovirale Therapien (ART) drängen das HI-Virus mittlerweile zuverlässig unter die Nachweisgrenze zurück. Menschen mit HIV haben somit eine nahezu unbeeinträchtigte Lebenserwartung, inklusive des Risikos für eine spätere Pflegebedürftigkeit.
Männer, die Sex mit Männern haben (MSM) sind überproportional von sexuell übertragbaren Infektionen (STI) betroffen. Gerade der Gebrauch der HIV-Präexpositionsprophylaxe (PreP) scheint die Rate an STI weiter zu steigern.
Auch die Körnerzellen des menschlichen Kleinhirns sind keineswegs homogen, sondern systematisch verschieden. Dies erleichtert es ihnen, Informationen ähnlich wie MP3-Dateien abzulegen.
Durch Krankheitserreger aktivierte Immunzellen nehmen einander wahr und steuern so die eigene Vermehrung. Diese Erkenntnis könnte zukünftig auch Immuntherapien gegen Krebs verbessern helfen.
Zwei aktuelle Studien berichten, dass die Inzidenzen von ischämischen und hämorrhagischen Schlaganfällen und möglicherweise auch von MS signifikant mit der langfristigen Exposition gegenüber Feinstaub assoziiert sind.