Bei einer Pressekonferenz von BMG und KV Berlin, die bereits große Teile der Reform der Notfallversorgung aus eigener Initiative realisiert hat, forderte KV-Chef Ruppert Anpassungen.
Die Unions-geführten Bundesländer blockieren das Klinik-Transparenzgesetz und Gesundheitsminister Lauterbach will nicht mehr für homöopathische Arzneimittel zahlen. Gleichzeitig warnen Apotheken vor dramatischen Arzneimittelengpässen.
Neben der Abschaffung der Budgetierung für Hausärzte plant das BMG weitreichende Reformen der Vergütungsstruktur für die vertragsärztliche Versorgung.
Insolvenzen treffen derzeit immer mehr Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, während niedergelassene Ärzte Reformen fordern und pharmazeutische Innovationen, insbesondere bei Alzheimer-Therapien, auf regulatorische Hürden stoßen.
Ab dem 1. Januar 2024 erwartet Ärzte eine Reihe neuer Vorschriften, darunter die Verpflichtung zum Ausstellen von eRezepten und die Einführung einer Gesundheits-ID für Patienten.
Der Bundestag verabschiedet Digitalgesetze für das Gesundheitswesen, während Ärzte Verfassungsbeschwerde gegen Triage-Regelungen einreichen. Gleichzeitig wird über die Einführung der Widerspruchslösung bei der Organspende debattiert.
Der CHANGED-Score bietet eine vielversprechende Perspektive für die Früherkennung des Risikos einer Insulinabhängigkeit bei Schwangerschaftsdiabetes. Künftige Studien müssen aber noch seine Stabilität und Validität sicherstellen.
Arbeitsüberlastung und bürokratische Hürden setzen Ärzte enorm unter Druck. 60 Prozent erwägen einen vorzeitigen Ausstieg, 72 Prozent befürchten, keinen Nachfolger zu finden – ein bedrohliches Szenario für die Gesundheitsversorgung in Deutschland.
Trotz finanzieller Herausforderungen zeigt das deutsche Gesundheitswesen eine gewisse Stabilität, jedoch gibt es durch den demografischen Wandel einen höheren Bedarf an Reha-Leistungen. Große Unzufriedenheit zeigt sich aber zunehmend bei den Ärzten selbst.
Wären die Praxisverwaltungssysteme ein Auto, würden sie niemals eine Zulassung des Kraftfahrtbundesamtes erhalten. Ein Kommentar zum Digitaldesaster im Gesundheitswesen.
Ein miserables Zeugnis hinsichtlich Fehleranfälligkeit und Service haben Mitglieder des Ärztenetzwerks Berlin ihrer Praxisverwaltungssoftware (PVS) ausgestellt. Das sind Ergebnisse einer Umfrage unter 385 Ärzten und Psychotherapeuten.
Betroffene vermeiden häufig den Gang zum Arzt. Doch Erektionsstörungen sollten dringend ärztlich abgeklärt werden, da sie Warnzeichen für andere Erkrankungen sein können.
Lauterbach betont die Wichtigkeit der Impfung nach der zweiten Sitzung des Runden Tischs "Long COVID". Die schwere, kausal nicht behandelbare und nicht heilbare Krankheit betrifft nach wie vor viele.
Menschen mit einer HIV-Infektion haben heute gute Chancen auf eine normale Lebenserwartung, Heilung ist allerdings bisher nicht möglich. In der Tagesspiegel-Expertenrunde wurde über den Status Quo in Wissenschaft, Versorgung und Politik diskutiert.